Einladung am Ufer...

          Meine Eheliebste hatte Freunden einen Gefallen getan. Weil die verreisen wollten, sie aber wichtige Unterlagen sehr spät bekommen hatten, spielte sie den Kurier. Etwas über 600 km in eine Richtung. 
          Deshalb hatte ich nicht erfasst, dass heute in der Ukraine ein Feiertag ist – der Tag der Unabhängigkeit. Für mich ist das in der modernen Welt ein etwas verschwommener Begriff – wo doch alles so stark mit einander verwoben ist. Da sollte hinter dieses Wort doch seine Begriffsbestimmung stehen. Für alle, die von außen oder eine Generation später dazu stoßen… 

          Als ich am Fluss angekommen war, begrüßten mich zwei Angler mit den Worten „S prasdnikom!“ – „Zum Feiertag!“. Ich antwortete so rituell höflich, wie sich das hier gehört. Fragte dann aber nach, weswegen. „Heute ist Unabhängigkeitstag. Weil die Fische frei machen, komme mal her und trinke mit uns einen.“ Ablehnen konnte ich wohl. Aber das hätte wenn nicht gleich den Abbruch diplomatischer Beziehungen bedeutet, so doch einen Schatten auf das gute Verhältnis geworfen. Die 50 gr Selbstgebrannter brannten im Rachen, ein Stück Brot mit gekochtem Fleisch und eine halbe Tomate zum Nachessen machten es erträglicher. Nach Anhören eines systemkritischen politischen Witzes ging ich meiner Wege. 
          Wir wollten mit dem Hund – der ein Stück Schweineschwarte bekommen hatte – unsere Norm erledigen. Wie jeden Tag 5 Kilometer Spaziergang in raschem Tempo. 
          Als wir zurück kamen, bekam ich die nächste Einladung. Die wollte ich ausschlagen – wurde aber „überlistet“. Man möchte, dass ich einen Trinkspruch ausbringe und verhindern, dass ich von der Zimmerdecke falle. Letzteres verstand ich nicht. Zur Erklärung sei man nach dem nächsten Schluck bereit. Ich ließ mir ein paar vernünftige Sätze einfallen – wir tranken, schon kein Selbstgebrannter mehr. Nachdem ich nachgegessen hatte, bekam ich die versprochene Erklärung. 
          „Ein Mann erzählt seinem Freund, dass sein Kater wie wild durch das Zimmer rennt, auch an der Stubendecke entlang. Der Freund bezweifelt das. Daraufhin wird er gebeten, mit ins Haus zu kommen. Der Hausherr gibt seinem Kater ein Glas Benzin zum Saufen. Danach rast der durch das Zimmer, auch die Decke entlang. Von der fällt er plötzlich herunter. Das Herrchen meint: „Das Benzin ist alle.“ Wir wollen bei dir vorbeugen.“ Nach freundlichem Gelächter verabschiedeten wir uns voneinander. 

          Nachdem ich den Hund heimgebracht und gefüttert hatte, den Kater auch mit etwas frischem Gras, ging ich in gehobener Stimmung auf den Basar. Nur meine gute Freundin Katja bemerkte etwas. „Sie sehen heute so glücklich aus – freut sie der Feiertag so?“ Ich erzählte ihr das, was ich an einem Gewässer in Deutschland wohl kaum erleben dürfte. Die junge Frau sah mich etwas irritiert an. „Dass sie am frühen Morgen eine solche Einladung annehmen, hätte ich nie gedacht. Sie sind wahrhaft hier schon integriert.“ Das war Kritik und Lob in einem. 
          So ist eben das Leben… 

Bleiben Sie recht gesund! 

Ihr 

Siegfried Newiger







Siegfried Germanowitsch...

          Meine Fähigkeiten im Raten von Kreuzworträtseln sind bescheiden. Vor allem, weil ich nicht in Übung bin. Aber auch, weil ich lieber lese. 
          In den letzten Wochen habe ich „Rangas Welt“ begonnen. (ISBN 978-3-462-04471-3) Da reichen täglich drei-vier Geschichtchen, um im Nachhinein viel von der Physik und Chemie zu verstehen, die ich einmal glaubte verstanden zu haben. 
          Davor las ich das von den Engländern R. F. Toliver und T. J. Konstable (keine exakte Angaben zu der richtigen Schreibweise gefunden) geschriebene und von A. G. Bolnych ins Russische übersetzte und sehr vernünftig kommentierte „Das beste As des Zweiten Weltkrieges“. Über den deutschen Jagdflieger Erich Hartmann. Ich bin kein Faschist, das Buch handelt in erster Linie von einem begabten Flieger und ritterlichem Offizier – als achtenswerter Gegner den Verfassern die vielen Seiten wert. Sie haben mich von soldatischen und persönlichen Qualitäten ihres Helden überzeugt. Vor allem alles das, was zur russischen bzw. sowjetischen Seite seiner Erlebnisse im Kampf um das Überleben gehörte, ist mir aus den neusten Erkenntnissen russischer Schriftsteller und Filmemacher sowie dem Leben innerhalb der von beiden Extremen betroffenen Völker sehr klar geworden. Auch Vor- und Nachwort des Übersetzers zeugen davon, dass die zweite Ausgabe dieses Werkes wirklich ohne Zensur geschrieben und gedruckt ist. 
          Dass Hartmann es wegen seiner Geradlinigkeit in der Bundeswehr nur bis zum Obersten gebracht hat, zeigt das, was allen Armeen eigen ist: Können und Karriere sind zwei unterschiedliche Schuhe. 
          Denn als drittes Buch habe ich „Die Fernbomberkräfte…“ vor mir, die Erinnerungen des Hauptmarschall der Luftstreitkräfte Alexander Jewgenjewitsch Golowanow von 1941 bis 1945. Es eröffnet für mich eine ganz neue Sicht auf Stalin. Noch nie habe ich über den Diktator so fundiert Charakterschilderungen gelesen. Sie stützen einerseits seine Beurteilung als hoch befähigte Persönlichkeit – enthalten aber auch Bemerkungen zur Schattenseite seiner Lenkung des Landes. 
          Was hat das mit der Überschrift zu tun? 
          Das Buch zu Erich Hartmann habe ich an einen ehemaligen Seemann der sowjetischen Handelsmarine verliehen. Hauptmechaniker aus dem Maschinenbereich. Er ist  82 Jahre alt und allseitig aktiv, fragt mich häufig zu den unterschiedlichsten Problemen technischer und gesellschaftlicher Art. Er ist jemand, dem das nicht droht, was aktuell auf meinem anderen Blog beschrieben ist: 
          Seine Fragen zum deutsch-russischen Verhältnis nach Lesen des Buches waren bemerkenswert. Eine allerdings ehrenhaft: „Siegfried, haben sie eigentlich einen Vatersnamen?“ Für alle, die das nicht ohne Weiteres einordnen können: Zar Peter der Erste hat in Russland die Sitte eingeführt, Kindern als Unterscheidungsmerkmal und Zeichen persönlicher Achtung den Vatersnamen beizuordnen. Ab einem gewissen Alter oder wenn sich ein junger Mensch durch besondere persönliche Vorzüge aus der Masse heraushebt, wird diese Zuwendung üblich. Da antwortete ich: „Ja, mein Vater hieß Hermann.“ (Im Russischen wegen des fehlenden „H“ im kyrillischen Alphabet German) „Darf ich sie dann Siegfried Germanowitsch nennen?“ „Natürlich, Pjotr Nikolajewitsch.“ So bin ich endgültig unter seine Freunde aufgenommen. Was mir viel bedeutet. 

Bleiben Sie recht gesund! 

Ihr 

Siegfried Newiger





Hundstage...

Die Hundstage beginnen nach altem Brauch in Europa etwa um den 22./23. Juli. Aber die Temperaturen sind hier in der Ukraine gegenwärtig schon so hoch. Voreilig.
Heute gegen 05.30 Uhr gingen wir spazieren – der Hund und ich. Um nicht so bärisch zu schwitzen wie zu späterer Zeit. Auf die Idee kommen allerdings auch andere Hundefreunde.
Als erstes trafen wir einen Chow-Chow. Der relativ große und alte Rüde fängt beim Treffen mit anderen Hunden immer an zu wimmern wie ein Welpe, welcher den Schutz der Hündin anruft. Das Gebahren ist bekannt und andererseits dennoch eigenartig.
Dann kam ein Bekannter mit seinem kräftigen deutschen Schäferhund uns schon auf dem Heimweg entgegen. Beide Rüden sind nicht regelrecht böse aufeinander, knurren aber laut und warnend beim aneinander  Vorbeilaufen. Selbst wenn die Entfernung zwischen ihnen bis zu 5 Metern beträgt. Die Besitzer grüßen sich dagegen freundlich.
Auf einem Seitenweg bewies eine riesige deutsche Dogge, schwarz-weiß gefleckt, ihrem Besitzer ihre Freundschaft. Der gewaltige, allerdings schlanke Rüde richtete sich auf die Hinterbeine auf und umarmte mit den Vorderpfoten das Herrchen. Dabei ragte der Kopf des Hundes weit über das Haupt des Mannes hinaus. Dem Hundehalter war anzusehen, dass es sich gegen das Gewicht des Tieres stemmen musste, um nicht umgeworfen zu werden. Ein Bild für die Götter!
Nachdem wir umgekehrt waren, kam uns der Hund entgegen, wegen dessen Spuren an mir ich diesen Post schreibe. Der junge Rüde vom Stamm der japanischen Akita. Angeleint beim Hundeführer, mit dem ich einen Händedruck tauschte. Danach wandte ich mich dem Junghund zu. Dieser scheint mich trotz kurzer Zeit unserer Bekanntschaft zu mögen. Also erhob er sich auf die Hinterbeine und legte die Vorderpfoten auf meinen nackten Unterarm. Natürlich streichelte ich ihn für diesen Sympathiebeweis. Vor allem auch deswegen, weil dies ein besonders schmucker Vertreter der Rasse ist. Allerdings hat er auch scharfe Nägel an den Zehen. Als Ergebnis – eine blutende Wunde. Allerdings trocknete die bei der beginnenden Hitze schon rasch an.
Bis zum nächsten Hund waren es einige hundert Meter, auf denen Stockentenpärchen, ganze Familien von ihnen und ein Buntspecht den Weg abwechslungsreich machten. Dann aber kam der Hund, den ich gestern als Staffordshire Bullterrier bestimmt hatte. Jedoch mit Abstrichen.
Also fragte ich nach höflicher Anrede das Herrchen, zu welcher Rasse der Hund gehört. Ein schwarzer Canecorso! Von diesem Italiener hatte ich schon gelesen. Durch seinem Besitzer eingeschätzt als der ruhigste ihm bekannte Hund. Nicht aggressiv gegen andere Hunde – er „bemerkt“ unseren Kai einfach nicht. Der seinerseits umgeht den Rüden aus einer massigen Molosserart ganz vorsichtig.
So kommen immer mehr Kenntnisse zu Hunden dazu.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger







Gartenstuhl...

          Wenn von allen Seiten Informationen auf uns einprasseln, ist auswählen schwer. Vor allem dann, wenn die Texte in Russisch sind und Sie den Inhalt gewöhnlich in Deutsch oder Englisch brauchen.
Hier geht es aber um den Alltag. Nur: den Post muss ja jemand schreiben. Das ist mühselig, wenn das 10-Finger-System weit weg liegt. Allerdings sollte das ja kein Hindernis sein. Wenn den Internet-Informationen zu trauen ist, hat Sokrates erst mit 70 Jahren einige Instrumente zu spielen gelernt und es darin zu gewisser Meisterschaft gebracht. Vielleicht nehme ich mir das Schnellschreiben auch noch vor…
          Zum Thema. Dazu habe ich einen Tag nachgedacht – aber es ist wesentlich. Als ich gestern vom Spaziergang mit unserem Hund zurück kam, hatten wir schon einige Erlebnisse und rund 4 km hinter uns. Zu Beginn des Weges trafen wir Hera – eine wunderhübsche Golden-Retriever-Hündin. Sie kam auf meinen Ruf hin herangesprungen, ihre Herrin toleriert das – Kai ganz besonders. Nach der Trennung lief uns ein kreuzgefährlich aussehender Staffordshire Bullterrier-Rüde über den Weg. Der kräftige Hund nahm von unserem keine Notiz und Kai hütete sich davor, dem anderen hinterherzulaufen.
          Am Reck auf der Lichtung übte die etwa 40-jährige hübsche Frau, dehnte und streckte sich – fast aufreizend. Die freundliche Blondine war offensichtlich früher aufgestanden als wir. Sonst läuft sie uns erst auf unserem Heimweg entgegen…
          Am Wendepunkt des Weges konnte Kai noch ein wenig mit einer Englisch-Spaniel-Dame spielen – eindeutig wesentlich jünger als er. Aber er echt Kerl. Wenn etwas Jüngeres ruft, immer bereit und Brust raus. Gleichaltrige Spielgefährten lässt er links stehen…

Der schmucke Eisvogel, den ich abfliegen sah, kehrte zurück. Anscheinend war die kleine Bucht für ihn ein gutes Jagdrevier. Seine enge Kurve vollführte er in der Art eines Jagdflugzeugs – mit starker Schräglage und ohne Höhenverlust. Er landete auf einem vorstehenden Ast etwa eine Meter weiter als jener, von dem er gestartet war.
         Nach rund 150 m erreichten wir die „große Bucht“. Die Blondine war schon fort. Im Wasser planschten Schüler, die ich in den letzten Tagen häufiger getroffen habe. Sie sind in einer Art Trainingslager. Als wir fast am Prophylaktorium waren, überholten sie uns im Laufschritt. Allerdings mussten sie plötzlich anhalten und warten.

          Durch die enge Pforte zum Fluss hin quälte sich eine alte, körperlich sehr behinderte Frau. Stark im Bereich Wirbelsäule verkrümmt. Sie war offensichtlich den Hang herunter ebenso gekommen – auf einen Gartenstuhl aus Plaste gestützt. Anscheinend hatte sie das Geld nicht, sich einen Laufwagen zu kaufen. Also nahm sie, was sie fand. So groß war der Wunsch, gemeinsam mit ihrer alten Hündin einmal ans Flussufer zu kommen. Die Jugendlichen sahen die fast verzweifelten Bemühungen der invaliden Frau und verstummten. Ohne Hilfe bewältigte sie die Enge – die Kinder liefen durch, sicher zum Frühstück. Welch ein Kontrast. Die jungen Burschen scheinen ihn gefühlsmäßig erfasst zu haben.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr


Siegfried Newiger





Fiel eine Birne auf die Birne...

      Das war beim heutigen Morgenspaziergang mit Hund. Ich musste mich nicht nur körperlich ein wenig plagen. Sondern angestrengt nachdenken. Es ging darum, eine wirklich wesentliche Entscheidung vorzubereiten. Weil eben an diesem Tag viele bekannte und unbekannte Hunde mit ihren Begleitern unterwegs waren, darunter die ersten Hündinnen mit Anzeichen beginnender Läufigkeit, die unser Rüde sofort "erschnüffelte", wurde es problematisch. Denn der mittelgroße russische Jagdspaniel  (hier daneben) ist eben für eine fast doppelt so hohe Hündin der Rasse Alabai kein passender Partner. Das will der paarungsgewillte Rüde nicht einfach so einsehen. Auf menschlich: sie will doch! Also eine Aufgabe etwa dieser Art - den Enkel von der Disko abbringen...  
       Dann kam etwas, was bei Newton angeblich zur Erkenntnis führte. Nicht ein Apfel, sondern eine wilde Birne fiel mir auf den Kopf. Zum Glück nicht matschig, aber aus solcher Höhe, dass sie auf meinem Scheitel zerplatzte. Ich blieb erst einmal stehen wie vom Blitz getroffen. Und hatte erstaunlicher Weise eben in diesem Moment den entscheidenden Einfall. Für die Lösung meines Problems. 
          Weil ich jemanden kenne, der sich - etwas selbstherrlich - den zusätzlichen Vornamen "Newton" zugelegt hat, weil ihm vor Jahren eine nicht unwesentliche Eingebung in den Sinn kam, war ich unsicher. Kam aber schnell wieder auf die Erde. Meinen zweiten Vornamen haben mir meine lieben Eltern gegeben. Einen Künstlernamen brauche ich auch nicht.Also wird "die Birne auf die Birne" keine personenstandsrechtlichen Folgen haben.
          Aber in Zukunft werde ich im Fallbereich öfter einen Bogen machen. Denn mit der Reife werden die Birnen saftig-matschiger...

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger





Nonne Schwester Anna

                    Ein Mann geht am Frauenkloster vorbei und sieht am Tor ein Plakat: „Sex mit einer hübschen jungen Nonne für 100 €.“ Er schaut sich um, dann in sein Portemonnaie. Klingelt und klopft. Ihm öffnet eine hübsche junge Frau. „Ich komme auf das Angebot hin.“ „Geld aber voraus.“ Er zahlt. Sie: „Am Ende des Korridors die letzte Tür links. Ich komme gleich.“
                    Er eilt zur Tür, öffnet die – nach innen. Die zweite Tür geht nach außen auf, während die erste ins Schloß fällt. Er steht auf der Straße. Auf der zweiten, hinter ihm geschlossenen Tür: „Sie hatten heute das Vergnügen mit Schwester Anna.“

                    An die Türen kam ich nicht, weil ich nicht gezahlt habe. Hier der Betrugsversuch, als Warnung für meine Leser. Die Kopie eines e-mail an mich, während meines Urlaubs.

17.07.2013 12:55, Inkasso Anwaltschaft 
Nils Munzer <l.adam15@laposte.net>

Guten Tag Newiger Siegfried,

bei der Firma Limango GmbH liegt Ihre nicht bezahlte Bestellung vom 04.06.2013 vor.
Da Sie mehrere Erringungen nicht beachtet haben, wurde unsere Anwaltskanzlei beauftragt die gesetzlichen Rechte des Unternehmens Limango GmbH zu schützen.
Der Rechnungsbetrag der Bestellung inklusive der Versandkosten entspricht 261,96 Euro. Zuzüglich wird Ihnen eine Mahngebühr von 18,00 Euro verrechnet und die Kosten unserer Beauftragung von 10,47 Euro.
Wir geben Ihnen letzte Möglichkeit bis zum 26.07.2013 den gesamten Betrag an das Konto von Limango GmbH zu überweisen. Falls Sie die Zahlung nicht tätigen müssen Sie mit weiteren Kosten rechnen.
Die Lieferdaten der Bestellung und die Kontonummer finden Sie im angehängten Ordner.

 Mit freundlichen Grüßen

 Nils Münzer
 Anwaltschaft
  
 Limango GmbH
www.limango.de
 Kontakt E-Mail: shop@limango.de

                    Mein PC hat den angehängten Ordner als vireninfiziert erkannt und nicht geladen.
                    Ordnungsgemäß habe ich geantwortet, mich gegen die angebliche Bestellung gewehrt.
                    Danach habe ich zwei Tage gewartet und an die Firma Limango geschrieben. Mit obiger Kopie. Von dort bekam ich höfliche Antwort. Als Kunde sei ich bei ihnen nicht erfasst. Unter anderem noch die Information, dass diese Art versuchten Betrugs sich „Pishing“ nennt, ich keine Angaben an den Absender geben solle. Mir wurde geraten, wie sie eine rechtliche Verfolgung anzustreben. Unter Beachtung dessen, was Sie weiter unter http://www.youtube.com/watch?v=8z99MO8uv2U finden können, habe ich das gelassen.

                    Wenn Sie solche oder ähnliche Post bekommen, schauen Sie sich bitte diese genau an. Juristen pflegen ein genaues Deutsch, haben Vordrucke, die genau geprüft wurden. Jedes Wort.
                    Schon die e-mail-Adresse ist aussagekräftig: 
                    Nils Munzer <l.adam15@laposte.net> Das kann gewollt sein, ist dann aber ungewöhnlich.
                    Es fehlen die Angaben der Geschäftsanschrift mit Telefon und Fax – absolut auffällig.
                    Kein Jurist redet offiziell so an: Guten Tag Newiger Siegfried
              Solche Fehler sind in typischen Vordrucken absolut ausgeschlossen: 
                    Erringungen statt Erinnerungen
                    
                    Der folgende Block täuscht Seriosität vor:
                     Limango GmbH
                     www.limango.de
                     Kontakt E-Mail: shop@limango.de

                    Von Anwalt Münzer habe ich bis heute auf mein höfliches Anschreiben keine Antwort.
                    Schwester Anna blieb auch hier hinter der Tür.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger











Heimreise

In http://mein-ostblock.blogspot.de/ habe ich unsere kurze, aber interessante Visite auf der Krim beschrieben. Denn das Anliegen des darüber genannten Blogs ist es ja, das Verständnis für die Ukraine und Russland in Deutschland und anderswo auch mit den kleinen Erlebnissen im Lande selbst zu entwickeln. Die Heimreise wird – wegen anderer Spezifik – auf diesem Erlebnis-Blog besprochen.

Als wir am Vorabend der Abreise vom Strand zurück zum Heim unserer Gastgeber fuhren, kamen wir an einem großen Garten, genauer einer Pfirsichplantage vorbei. Die Verkäufer waren schon dabei, Stand und Ware zusammenzupacken. Allerdings standen bei ihnen noch zwei Pappkisten mit reifen, frisch gepflückten Pfirsichen auf dem Tisch. Sie waren ohne Feilschen sofort bereit, meiner Frau die rund 10 kg Obst für den lächerlichen Preis von 40 Hrywna (4 Euro) zu überlassen. Als beide Behälter auf dem Rücksitz standen, ging von den Früchten ein meinen Appetit anregender Duft aus. Ohne die Regel zu beachten, das Obst erst zu waschen, ließ ich mir vom hinten sitzenden Anatolij drei der Früchte reichen und aß sie mit Genuss. Sie waren so, wie es der Duft versprach: reif, süß und saftig.

Nachdem uns Ljuba am nächsten Morgen mit nach ihrer Meinung ausreichendem Proviant versorgt hatte – natürlich zu viel, typisch ukrainisch – verabschiedeten wir uns herzlich voneinander und machten uns auf den Weg. Eine etwas andere Streckenführung über aus Erfahrung der Einheimischen besserer Streckenabschnitte. Aber wie in der Jahreszeit typisch mit an den Straßenrändern aufgetürmten gerade erst geernteten Wasser- und Honigmelonen. Wo bekommt man für nur 2 Hrywna (etwa 20 Cent) je Kilogramm so duftige und wohlschmeckende Melonen wie die aus der Gegend von Cherson?

Ein Stückchen weiter kaufte meine Natascha die uns bis daher unbekannte Samsa. Das sind in Öl gebackene runde Teigtaschen, gewöhnlich gefüllt mit wenig Fleisch und viel Zwiebel. Für meinen Geschmack zu fettig und nicht ausreichend gewürzt. Ein gutes Zeichen das letztere – eindeutig nicht der Versuch, irgendwelchen Pfusch durch Gewürz zu überdecken.

Eine Überraschung gab es für mich noch. An einem Stand, wo meine Frau Honigmelonen kaufen wollte, erschien plötzlich von Felde her ein junger Alabai. Neugierig, aber trotz imposanter Größe schüchtern. Er wurde nach einiger Zeit zutraulich. Als die Verkäuferin uns eine Melone anschnitt, schaute das Tier sie bettelnd an. Sie gab ihm eine Scheibe mit Schale, welche der Hund mit Appetit fraß. Ich brach ihm von meiner Scheibe ein Stück ab – das vertilgte er auch. Als ich allein die Schale weit weg  in den Straßengraben warf, holte er sich auch die. So etwas habe ich erstmalig erlebt.
Mit den Honigmelonen zusammen verströmten nun die Pfirsiche für unsere Reise im Auto ein so angenehmes Aroma, das vor allem nicht aus einem Plastik-Aufhänger, sondern aus natürlichen Quellen stammte. Unser Sohn, auch ein „Nasenmensch“, stellte abends beim Entladen die Frage, wie wir das bei der Intensität des Duftes im Fahrzeug ausgehalten hätten. Gut, dass die gekauften Weintrauben nicht auch noch etwas dazu gaben…

Hund und Kater begrüßten uns wie immer überschwänglich. Unser gewohnter Heimzoo. 

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger







Am Tag davor...

                Weil ich schon seit Jahren in der Ukraine lebe, wir aber noch nie gemeinsam auf der Krim waren, genauer: ich nie, wurde beschlossen, mich dorthin zu chauffieren. Damit ich die dortigen Sehenswürdigkeiten auch bewundern könne. Am Vortag der Reise war unser Hund schon aufgeregt. Erstaunlich wie Tiere fühlen, dass etwas vorgeht, was die gewohnte Ordnung durcheinander bringt.
                Der Morgenspaziergang am Tag davor war wieder einmal mit den „kleinen Wundern“ gespickt – wie ich die Beobachtungen nenne, welche mir Freude bereiten. Da schwamm ein Schoof Stockenten auf dem Wasser – mit der Entenmutter 8 schon recht große Jungenten, die vor einiger Zeit noch zehn gewesen waren. Es war nur zu spekulieren, wer unter den Räubern am und im Fluss zwei gefressen hatten. Nach etwa fünf Minuten eine weitere „Flotte“ – mit Mutter 11 kleine Jungenten. „Kinder einer späten Liebe“ – wie mein Jägerfreund Nikolai sie nennt Sie werden zum Herbst ausgewachsen und auch weniger sein…
                Auf einer Lichtung, in den leider unschönen Abfällen vom Picknick-Sonntag wühlend, vier Nebelkrähen. Zwei davon eindeutig Jungtiere. Immer wenn die Alten etwas Fressbares gefunden hatten, stellten sie sich mit hochgereckten Schnäbeln vor diese, um sich nach Nestgewohnheit füttern zu lassen. Allerdings blieben die Eltern hart. Sie veranlassten die „Faulenzer“ – nach menschlichem Verständnis – das gefundene „Futter“ selbst aufzuheben und danach zu schlucken.
                Eine ähnliche Situation beobachtete ich zwei Wochen davor. Zwar hatte ich die einst auf einer großen Eiche nistenden Raben hin und wieder gehört, aber am erwähnten Baum nicht wieder gesehen. Nun saßen die großen schwarzen Vögel mit ihrem Nachwuchs eben auf dieser Lichtung. Die Jungen durchliefen – wie die Nebelkrähen-Nachkömmlinge – die Lebensschule „Selbständig werden“. Unter Protest, mit hochgereckten Schnäbeln und den schon recht dunkel wie die Stimmen der Alten  klingenden Jammerlauten „Wir haben Hunger!“. Aber auch hier blieben die Eltern unerbittlich – wer fressen will, hat nach dem Ausflug aus dem Nest bitteschön auch etwas dafür zu leisten.
                Dann fanden wir auf dem Weg jeder seine von ihm zu identifizierenden Spuren – der Hund den Duft, ich die Späne, welche eindeutig ein einsamer Biber an einem Bäumchen mittleren Durchmessers am Ufer hinterlassen hatte. Das Tier hatte ich im Frühjahr auch kurz gesehen, aber gemeint, dass es abgewandert war.
                Den Abschluss auf dem Heimweg bildete ein Eisvogel. Ich konnte ihn auf dem über das Flachwasser ragenden Ast rechtzeitig sehen, um ihn nicht durch unvorsichtige Annäherung  zu stören. Sein Versuch, einen Kleinfisch zu erbeuten, ging ins Leere. Er flog ab.

                Auf den letzten 200 m vor der Brücke beobachtete ich, wie ein kleiner Junge aus einer fünfköpfigen Schar „seinen“ Fisch des Tages fing. Er bekam an seiner zwischen allen anderen ausgelegten Angel einen Biss. Nach dem Anschlag drillte er mit Mühe und unter den Anfeuerungsrufen der anderen eine gute Bleie – etwa ein Kilogramm schwer.  Als der Fisch mit gemeinsamer Anstrengung auf dem Ufer und im Kescher war, führte der Bengel fast so etwas wie einen Indianertanz auf. Ich erinnerte mich daran, wie wir vor fast 70 Jahre jeden unserer Fänge, die uns damals auch zu überleben halfen, mit sowohl innerer Freude  - aus dem Magen - und fröhlichen Rufen begrüßten…

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger




                

Abschied

                Auf der Geburtstagsfeier, im vorigen Blog erwähnt, hat mein Stiefsohn ein erstes Mal mit meinem Bruder Bekanntschaft gemacht, ihn mit Fragen gelöchert. Zu der kleinen Schleuse zwischen Berste und Spree, welche mein Bruder mit Sachkenntnis und auch gewisser Leidenschaft betreute. Zu den Tieren, die er mit Wissen um deren Eigenheiten beobachtete. Bruder Ulli zeigte zum Beweis auf die ein Junges führenden Kraniche, deren Köpfe über dem Schilfdschungel wippten. Beide Männer fanden aneinander uneingeschränktes Gefallen.
                Als ich am Montag, dem 24. Juni, die Information von Ullis plötzlichem Tod bekam, gab es nacheinander sehr aufbauende Ereignisse. Das erste – meine liebe Natascha. Die zweite – unser Kater. Er verfolgte mich fast wie ein Schatten – wo ich lag, war er neben mir, wo ich saß, war er auf meinen Knien. Etwa: „Lass mich dir helfen, Mensch, ich spüre, dass es dir schlecht geht.“
                Als Pavel abends von der Arbeit kam, legte er mir nur etwa für eine Schweigeminute seine Hand auf meine Schulter – ohne Worte. Dann richtete er ein bescheidenes Abendessen her. Auf dem Tisch stand, als er mich rief, ein halbes Glas Wodka, bedeckt mit einer Scheibe Brot – nach slawischer Art für den Verstorbenen. Ohne dass ich das erbeten hatte. Seine Art, Anteilnahme zu zeigen.
                Svetlana rief später über Skype an. „Wird Siegfried kommen?“ Natascha bejahte. „Ich übernehme die Hälfte der Flugkosten.“
                Mehr brauche ich wohl nicht zu erzählen.

                Auf dem Kiewer Flughafen Borispol lernte ich einen polnischen Unternehmer kennen. Dem ich eine Kleinigkeit behilflich sein konnte. Janusz spricht sehr gut Russisch und ist im Interesse seines Unternehmens viel in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion unterwegs. Weil wir beide sehr offenherzige Personen sind, haben wir nicht nur in der Business-Lounge miteinander gesessen (ich durch ihn eingeladen) und eine Kleinigkeit verzehrt, sondern die Bekanntschaft im Flugzeug nach Warschau fortgesetzt. Ich bekam beim Abschied seine Einladung, bei nächster Fahrt Ukraine-Deutschland unbedingt ihn und seine Familie zu besuchen. Ein guter Beginn der Abschiedsreise.

                Die Trauerfeier war wahrhaft ein würdiger Abschied von jenem Menschen, meinem jüngeren Bruder, der immer aufrecht geblieben war, mit Humor und extrem hilfsbereit. Sowohl die Zahl der Anwesenden als auch die schriftlichen Beileidsbekundungen waren mehr, als die Familie erwartet hatte. Der Redner sprach mit Worten, die nicht abgedroschen waren, über ein erfülltes Leben.
Als zum Abschiedsessen später darum gebeten wurde, vielleicht doch einige charakteristische Erlebnisse mit dem Ehemann, Bruder, Freund oder Kumpel zu erzählen, berichtete ich, womit er meine Entscheidung bestärkt hatte, die Arbeit in der damals als unsicheres Land beschriebenen Ukraine aufzunehmen,: „Wenn du denkst, dass die Leute da nur mit der Maschinenpistole Makarow hinter den Bäumen auf Touristen warten, bist du blöd. Die müssen ihre Kinder ernähren, säen und ernten, arbeiten. Denn Touristen ausrauben ist keine Erwerbstätigkeit mit Zukunft. Die kommen einfach nicht mehr. Dann ist Sense.“ Eine überzeugende Argumentation in seinem Stil.
                Den doppelten Wodka, welchen ich mir zu meiner kleinen Rede bestellt hatte, trank ich allein, stehend, auf das, was mein Bruder Ullrich außer seiner Familie so geliebt hatte: auf das LEBEN!

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger







Reise Teil 3

                               Sie begann mit der Rückkehr aus Oberbayern nach Berlin – erneut über einige Brücken mit darunter deutlichem Überflusswasser. Unterwegs fielen plötzlich auch noch alle Anzeigeinstrumente aus, so dass die Fahrt nach dem Prinzip nach Sicht „so schnell wie der Nebenmann“ fortgesetzt wurde. In der Stadt wurden wir gut einquartiert und am nächsten Tag ging es zu einer Feier in den Spreewald. Zum 75. Geburtstag meiner Schwägerin.
                Dabei geschah ein Missgeschick. An einer Tankstelle, wo wir uns auch umgezogen haben, machte wegen einer nicht besonders taktvollen Bemerkung von mir Natascha die Heckklappe etwas impulsiver zu. Das darauf folgende Geräusch ließ uns erstarren. Unser Geschenk, der von einer lieben Freundin angefertigte Mohnblütenstrauß in Seidenstickerei, war hinüber. Rund 1700 km Transport hatte es überstanden. Die „liebevollen“ Bemerkungen meiner Angetrauten lasse ich aus. Eher berichtenswert halte ich die Idee von Pavel, an einem Sonntagmittag in Deutschland eine größere Menge Sekundenkleber zu beschaffen, um etwas zu retten. Nur war das erstens zwecklos – Woher nehmen? – und zum anderen sinnlos, wie die Besichtigung ergab. Die Jubilarin nahm es von der spaßigen Seite.

                Die Erledigung einiger erforderlicher Dinge am nächsten Dienstag in Berlin wurde durch den amerikanischen Präsidenten behindert. Einerseits brachte sein Besuch die Anlieferzeiten eines Unternehmens durcheinander, so dass ich eine bestellte Ware nicht bekommen konnte. Zum anderen standen wir deshalb am Abend nur etwa 30 Minuten vor einer Straßenkreuzung, welche seine Eskorte mit ihm passieren musste. Meine Ukrainer fanden den Zeitverlust sehr geringfügig im Vergleich mit den Behinderungen, welche Sicherungsmaßnahmen bei Staatsbesuchen in Kiew hervorbringen.

                Die Ware aus dem Bereich Gesundheit war bereits bezahlt – wir aber mussten zurück in die Ukraine. Das von  mir schon oft zitierte „Freundschaftsprinzip“ half wieder. Svetlana bat eine ihrer slawischen Freundinnen, wir brachten dieser die Quittung – die Elastikhose wurde nach deren Eintreffen abgeholt und aufbewahrt. Bis zum dem Tag, wo sie an den Empfänger würde übergeben werden.

                Als wir bei der Rückfahrt die polnische Grenze überfahren hatten und kurzzeitig über Kopfsteinpflaster rollten, wirkte das sowjetische Reparaturprinzip für Fernsehgeräte: bei Ausfall des Bildes wurde ehemals heftig mit der Faust auf das Gehäuse geschlagen – dann war meistens das Bild wieder da. Unsere Instrumente zeigten wieder an – bis nach Hause.

                An der polnisch-ukrainischen Grenze wollte meine Gute nicht warten – wir waren müde. Also ordnete sie unser Auto mit ukrainischem Kennzeichen dort ein, wo wenige Fahrzeuge aus der EU standen und zeigte bei der erstaunt-kritischen Kontrolle zuerst meinen deutschen Reisepass. Der Trick klappte. Wir gewannen etwa eineinhalb Stunden bei der Abfertigung.
                Die Übernachtung in Kovel, die Reise über Kiew nach B. Z. – nichts besonders Aufregendes. Das kam zwei Tage später.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger






Reise Teil 2

Hier schreibe ich über den besonderen Eindruck eines Morgenspaziergangs bei gutem Wetter in dem oberbayrischen Dorf, wohin es unsere Tochter verschlagen hat. 
Das erste: obwohl hier mehr als 6000 Menschen leben, ist es üblich, den Spaziergänger höflich zu grüßen. Das ist angenehm, heimelig. Für jeden, der die Unpersönlichkeit der Großstadt als eine Art psychologischer Leere empfindet.
Besonders angenehm waren für mich als etwas der Natur verhaftete Person die vielen großen Bäume, welche in und neben den meist aufgeräumten Höfen vorhanden sind. Darunter viele Nadelbäume, aber auch Laubbäume mit rotbraunen Blättern, sehr dekorativ in ihre Umgebung von unterschiedlich getönten grünen Bäumen und Sträuchern.
Wie wir manchmal eigenartig reagieren, wenn wir etwas Bestimmtes erwarten: unter einer Klingel neben der Haustür das Wort „Männer“. Sofort suchte ich die zweite Klingel für die Frauen, bis es bei mir dämmerte, dass die Familie sicher MÄNNER heißt.
Dann kam ich – etwa 150 m entfernt von allen Anwesen – auf einem Feldweg an etwas dort doch sehr Merkwürdiges: ein Hundeklo. Mit einem putzigen Spruch: „Damit die Umwelt schmuck und rein, tu den Hundekot hier rein.“ Im Oberteil – von Vögeln reich beschissen – der Behälter mit den Beuteln, darunter etwas weniger verunreinigt der eigentliche Kasten. Für mich war das alles wirtschaftlich nicht nachvollziehbar – lasst doch die Hunde sich dort ausmisten… oder geht das um den Gewöhnungseffekt bei Frauchen/Herrchen?
Bevor ich in den gut bewirtschafteten und doch recht alten Mischwald kam – wieder eine Besonderheit. Ein Gehege mit afrikanischen Schafen und einem Ziegenbock aus der Region. Ein junger braunroter Widder drängte sich regelrecht unter meine Hände, um gekrault zu werden – die anderen waren etwas zurückhaltender. Und drei Fotos – schon etwas älter. Mit Erläuterungen darunter zu Schafen und Ziegen – und dem Bild einer Schiege, dem Bastard von einer Schafdame und dem Ziegenbock. Alle drei offensichtlich nicht mehr in der Herde. Zumindest konnte ich sie nicht erkennen. Im Internet fand ich später die Bestätigung, dass eine solche Kreuzung möglich ist.

Es gibt sie in unserer Umgebung, die besonderen Erlebnisse im großen ERLEBNIS LEBEN.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr


Siegfried Newiger 





Reise Teil 1

          Wir hatten alles gepackt und waren, um Strecke zu sparen, trotz Warnung den gewohnten Weg gefahren – eine sonst recht brauchbare Abkürzung. Allerdings hatte auf ihr der vergangene Winter solche Spuren hinterlassen, dass wir uns nach etwa zwei Stunden Slalom darüber ärgerten, nicht den weiteren Umweg über Kiew nach Warschau gewählt zu haben. Dafür entschädigte die neue Trasse – von der Oberfläche fast wie eine gute deutsche Autobahnstrecke. 
          Der Grenzübergang geschah rasch – wer aus der Gegend um Kiew kommt, selten durchreist und immer diesen Weg wählt, kommt bei normaler Belastung der Kontrollierenden recht zügig auf die andere, in diesem Fall polnische Seite. Auch dort wird man ein wenig wie ein Bekannter behandelt. Angenehm, es erspart viele der sonst üblichen Prozeduren. Die erforderlich sind, um Schmuggel einzudämmen. 
          Weil wir dieses Mal zuerst nach Bayern wollten, entwickelte sich die Diskussion um die günstigste Streckenführung. Ich hatte vorgearbeitet – das Blatt mit den im Internet ermittelten Orten lag vor. Allerdings führten die fleißigen polnischen Straßenbauer und der überkritische Stiefsohn meine Vorüberlegungen etwas in die Irre. Wir fanden den Kompromiss und ein preiswertes Nachtlager, obwohl die Angebote am Weg für deutsche Begriffe sowohl gut als auch ihr Geld wert waren. Aber eine sparsame Ukrainerin hat immer die Hoffnung, noch etwas besser hinzukommen – was auch klappte. 
          Am darauffolgenden Morgen kamen wir rechtzeitig auf den Weg, an eine Tankstelle mit dem preiswertesten Autogas der Reise und an ein Cafe, in dem außer den Getränken auch noch die typische schmackhafte Kuttel- oder Kaldaunensuppe verkauft wurde – Flaki (aus dem zotteligen Wänden des Labmagens von Rindern, dem Pansen). Hier höre ich regelrecht den Aufschrei: „Wie kann man so etwas essen!?“ 
          Das erinnert mich an die Brüder Humboldt, nach denen die bekannte Berliner Universität benannt ist. Auf ihren Reisen durch Mexiko kamen sie auch einst zu einem Stamm im Urwald, welcher seinen Gästen geröstete Engerlinge (große weiße Maden) anbot. Die Humbolt´s aßen – ihre Begleitung hielt sich zurück. Auf die Frage nach dem Grund dieser Handlung soll einer der Brüder sinngemäß so geantwortet haben. „Die Leute leben unter anderem davon. Wenn sie das ihren Gästen anbieten, dann mit offenen Händen und Herzen. Wir nehmen das dankbar an. Dieses tierische Eiweiß schmeckt nach gerösteten Nüssen.“ 
          Auch deshalb genießen diese Forscher in Mexiko besondere Anerkennung. Beide verhielten sich wie echte Wissenschaftler, interessiert an allem Neuen – nach einem Wort von Aristoteles (vor etwa 2200 Jahren formuliert) – „Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind.“ Also ganz im Gegensatz zu vielen Deutschen und Ukrainern – für erstere ist die Bockwurst und für die anderen der Borscht der Inbegriff für etwas ohne Vorurteil Essbares. Jedoch: nur wer im positiven Sinne neugierig ist auf Neues, kann überall auf der Welt kulinarische Überraschungen erleben. Die Frage ist: will sie/er das? 

          Als wir auf der kostenpflichtigen Autobahn an einem Rastplatz von einer schmucken Polin in Uniform herausgewinkt wurden, um Pässe und Führerschein zu kontrollieren, war genügend Zeit vergangen, um sich einen weiteren Kaffee (Tee) zu gönnen und auch den vorherigen herauszulassen. Wir – Natascha und ich – bemerkten, dass offensichtlich die Stichpunktkontrollen auf polnisches Territorium vorgezogen worden waren. Vergangenes Mal hatte man uns in der Nähe von Bautzen „geschnappt“, mit an die Talsperre zum gefahrlosen Halt zu fahren veranlasst und sich gewundert, dass ich in dieser schon vor mehr als 30 Jahren meinen bisher größten Hecht gefischt hatte – etwas über 6 kg schwer. 

          Unter den von uns befahrenen Flussbrücken sahen wir dieses Mal die sehr dunklen, schmutzigen Wassermassen und bekamen eine bei uns aufkeimende Ahnung von dem, was als vorerst größtes Jahrhunderthochwasser eingeschätzt wurde. 
          Die Klinik am Ostrand Münchens fanden wir dank Navigationshilfe „Mascha“ (unser Kosename) rasch und kamen auch zeitlich zurecht, unsere Tochter Svetlana noch vor der Nachtruhe zu besuchen, weil sie wegen einer kleinen Operation dort lag. 
          Zwei nicht besonders aufregende Tagereisen. 

Bleiben Sie recht gesund! 

Ihr 

Siegfried Newiger





Du brauchst...

          Wieder einmal war ich als Dolmetscher für ein mittelständisches deutsches Unternehmen nach Lugansk gebeten worden. Weil aber die Arbeitsgruppe vorwiegend handwerklich tätig war, musste der Maulwerker Dolmetscher gleichzeitig als Protokollant, Koordinator und Kaffeekoch wirken. 
          Das Kaffeewasser bereiteten die ukrainischen Maschinenarbeiter aus der Werkhalle auf - mit den unterschiedlichsten Wasserkesseln. Aber alle waren bereit, uns für den Muntermacher die kochende Flüssigkeit zu spendieren. An einer Stelle war das besonders nett. Wenn ich mich vorher informiert hatte, dass Wasser aufgesetzt worden war, brachte man mir das im  Kocher zu unserem Arbeits-Kaffeetisch. 
          Einmal riß ein Kollege in seinem Eifer seinen Kaffeebecher mit einem speziellen Emblem (vielleicht Fußball-EM vom vorigen Jahr) herunter. Ich versprach ihm einen neuen und habe mein Wort gehalten - was mit Achtung honoriert wurde. Keine besondere Ausgabe - aber Wort halten gilt etwas unter rauhen Männern...

          Am Sonntagabend (02. Juni 2013) hatten mich meine neuen Lugansker Freunde zum Schaschlik in ihrem Garten eingeladen. Xenia erzählte mir nach der Begrüßung sofort, dass ihre schmucke Rassekatze auf der soeben beendeten internationalen Rassekatzenausstellung drei Preise gewonnen habe - ein Grund zum Feiern. Von den anderen Gästen, einem Tierarztehepaar, erfuhr ich einige interessante Sachen aus dem Leben der Haustiere und ihrer Heiler. Der Abend war schmackhaft und interessant.

          Am darauf folgenden Mittwoch gab gegen Mittag mein Laptop scheinbar seinen Geist auf. Sein Bildschirm wurde schwarz und blieb das trotz aller Bemühungen. 
          Von meinen armenischen Bekannten, welche mir schon einmal bei Winterkapriolen geholfen hatten, bekam nach Anruf eine Adresse, die Telefonnummer dazu. Allerdings war der Meister nicht da, sondern bei einem Kunden. 
          Also rief ich bei Xenia an - der Sohn der Familie hat eine mit PC-Einsatz verbundene Arbeit. Sie rief nicht zurück, sondern ihr Mann Wadim. Der hatte uns schon bei einem ihm bekannten PC-Spezialisten angemeldet. Er kam mit seinem Auto, holte mich am Werk ab. 
          Hier lasse ich einiges aus. Nur: lassen Sie ihren Laptop möglichst einmal im halben Jahr durchsehen - so wie regelmäßiger Ölwechsel am Auto. nach etwa 20 Minuten hatte ich mein Prachtstück funktionstüchtig wieder. Ohne einen Cent zu bezahlen.

          Wie heißt es bei den Slawen: "Du brauchst keine 100 Rubel, wenn du 100 Freunde hast!" Hat sich bei mir nicht das erste Mal bewahrheitet. Mit echten Freunden.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger





          

Alle Vögel...

          Die Überschrift geht im Volkslied ja weiter: "Alle Vögel sind schon da, ... Amsel, Drossel, Fink und Star ...". Heute habe ich den ersten Kuckucksruf in diesem Jahr gehört und die für den endgültig beginnenden Frühling charakteristischen kleinen Gruppen von Staren beim Würmersuchen auf der Wiese gesehen. Dazu die zunehmend lauter werdenden Rufe der sich gegenseitig in Hochzeitslaune bringenden Froschmänner, die Wellen der sich auf die Laichperiode zu bewegenden kleinen Fische an der Oberfläche des Flusses - hier werchowodki genannt - und die mit ihnen um die darüber flirrenden Insekten konkurrierenden tieffliegenden Schwalben. Dazu die in diesem Jahr nach dem anhaltenden Winter scheinbar besonders wärmende Sonne - ein Spaziergang fast ideal.
         
          Weg sind wieder unsere Gäste aus Rostock. Die Schüler aus beiden Schulen hatten sich am letzten Tag ohne die nicht selten störenden Erwachsenen am Flussufer zusammengefunden, um ihren Abschied zu begehen. Ich durfte wieder den Dolmetscher zwischen dem ukrainischen Gastgeber Alexander und dem deutschen Gast Jens abgeben. Wir spazierten gemeinsam durch den Park "Alexandria" in Belaja Zerkow, einer der bedeutendsten in Osteuropa. Es ist ein Park, der nicht künstlich angelegt wurde, sondern der nach dem Plan eines französischen Gartenarchitekten "aus der Landschaft herausgearbeitet" wurde. Das Terrain wurde maßgeblich vom deutschen Gartenarchitekten August Jens mit gestaltet, der im Dienst der Fürsten Branitzki hier volle 54 Jahre tätig war. Zu seinem 50. Dienstjubiläum wurde im Park ihm zu Ehren eine Bronzesäule errichtet. Sie ist hier als Bild eingefügt - auch mit einer Aufschrift im Sockel. Dass es sich um eine metallische Säule handelt, beweisen die aus dem 2. Weltkrieg übrig gebliebenen Einschusslöcher im Textbereich.



          Der Jens aus Rostock war etwas erstaunt - wegen des Familiennamens und der deutschen Inschrift. Aber auch Alexander kannte diese Säule in ihrer Bedeutung noch nicht. Er drückte seine Achtung vor meiner Beobachtungsgabe etwas originell aus: die deutsche Aufklärung hätte wieder einmal exakt gearbeitet - was ich zurückweisen musste.
          Wir beendete die drei Stunden Spaziergang durch den weiträumigen Park mit der Fahrt in eine nahe gelegene gute Pizzeria. Der Nacchmittag hatte Appetit und Durst gebracht. Dort am Tisch hatten wir Zeit, einige Worte zum Aufenthalt des erwachsenen Rostockers hier zu wechseln. Jens hatte viel Neues und Interessantes gesehen und gehört. Besonders ist ihm das ukrainische Straßennetz in Erinnerung geblieben und die Meisterschaft, mit welcher die ukrainischen Kraftfahrer den Weg durch fast unwegsames Gelände finden. Aber auch, wie sie sich gegenseitig vor Gefahrenstellen warnen. Wie im hierunter zu sehenden Bild.


          Das sind aber nicht die bestimmenden Eindrücke. Was sich nicht in Bildern, sondern nur in Worten ausdrücken lässt: die herzerwärmende Gastfreundlichkeit der Ukrainer, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber den ausländisch motivierten Fragen und Ansichten. Alles in Allem - ein riesengroßer Dank an den Alexander und auch an seinen Dolmetscher.
          Was beide freute.
          Trotz des für mich unvermeidlichen Abschieds.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried Newiger






Maifeier nach Hochzeit


                Noch in Lugansk, bekam ich den Anruf eines unserer Freunde. Erfolgreich als Geschäftsmann, Witwer, wegen eigenwilliger Wahlkriterien für eine würdige Nachfolgerin schon lange alleinerziehender Vater. Er war in das Programm der Schule seiner Tochter „Schüleraustausch mit Partnerschulen“ einbezogen worden, hatte freiwillig sowohl Tochter als auch deren Vater aus Rostock bei sich aufgenommen. Ein wenig half der in Kiew wohnende Sohn bei seinen Besuchen daheim mit Englisch aus, der Rest wurde zeitweilig mehr schlecht denn recht über die Google-Übersetzerfunktion gemanagt. Ob ich bereit wäre, nach Rückkehr freiwillig zeitweilig mit in die Familie als eine Art Großvater mit Dolmetscherfunktion eingegliedert zu werden? Ich war es.

                Heimgekommen am 29. April, überraschte mich meine Frau abends mit der Bemerkung: „Wir gehen morgen zur Hochzeit!“ Ich überschlug die Liste möglicher Kandidaten, kam aber zu keinem Ergebnis. Der Grund war einfach: die zusammen in ihrem Häuschen im Nachbardorf lebenden Valentina und Vitalij wollten sich wieder offiziell „zusammenschreiben“ lassen. Sie hatten sich vor langer Zeit scheiden lassen, um beim geplanten Abriss eines Häuserviertels in einem anderen zwei Wohnungen zu bekommen. Da Mutter zielbewusst den Sohn zu sich nahm und Vater die Tochter, standen laut Gesetz jedem eine Zweizimmerwohnung zu – wegen der andersgeschlechtlichen Kinder bei ihnen. Das war unter den hiesigen Wohnungsproblemen die gesuchte Ausnahme. Sie bekamen das Angestrebte, hatten später für die erwachsenen Kinder mit deren Familien sofort Wohnraum und zogen in das geerbte Haus im Dorf.
                Sie waren damals nicht die einzigen, welche mit diesem Trick ihre Wohnraumsituation drastisch verbesserten. Wir wissen allerdings von anderen „Tricksern“ auch, dass sich deren Wege anschließend wirklich trennten. Nun reiften bei unseren Beiden Entscheidungen zu möglichen Erbfolgen heran – als offiziell verheiratetes Paar erledigt man die finanziell günstiger. Also der unerwartete Entschluss. Meine Natascha hatte von dem Wind bekommen. So waren wir die Überraschungszeugen und Gäste der „Jungvermählten“. Nachdem eine Schreibkraft die Ausweise mit den erforderlichen Vermerken und Stempeln versehen hatte, wurde in einem kleinen, recht geschmackvoll dekorierten Raum durch eine Standesbeamtin das juristische Zeremoniell vollzogen. Die offizielle Registrierung der Ehe, der gemeinsame – nie geänderte Familienname – und einige nette, passende Worte für den gemeinsamen Lebensweg.  
Die Überraschung beim bescheidenen, für die unerwarteten Gäste improvisierten Festmahl war mein Ruf nach dem ersten auf die Eheleute ausgetrunkenen Wodka „Der ist aber bitter!“. Mit diesen Worten werden bei den lärmenden Hochzeiten junger Leute jene aufgefordert, einander zu küssen. Meine diesmal verdutzte Frau begriff rascher als das Paar und sagte mit angewidertem Gesicht – obwohl sie als Chauffeur nur Saft trank: „Der ist ja auch bitter!“ Die beiden lachten und küssten einander.
                Abends fuhren wir noch zu Alexander, um uns mit seinen Gästen bekannt zu machen und das Programm der Folgetage abzustimmen. Bei ihnen war eine gewisse Erleichterung deutlich zu spüren – sich rascher und deutlicher verständigen zu können.

                Am Folgetag der 1. Mai. Die Option: den Gästen den Basar zu zeigen und einen Spaziergang in unserem Wohngebiet mit ihnen zu unternehmen. Um mit den unterschiedlichen Lebensbedingungen etwas näher bekannt zu machen. Auf dem Weg in unsere Wohnung, um dort ein wenig Kaffee oder Tee zu trinken, bis Alexander (Sascha) uns abholte, trafen wir eine Blumenverkäuferin vom Markt, die uns dort schon auf Deutsch begrüßt hatte. Sie reichte mir impulsiv einen Strauß roter Tulpen. Ich solle die meiner Frau zum Feiertag von ihr schenken. Unsere Gäste waren verwundert. Wie auch schon vorher auf dem Basar wegen meines deutlich freundschaftlichen Verhältnisses zu vielen der Verkäuferinnen und deren männlichen Gehilfen.
                Sascha war 24 km weit gefahren, um für das Grillen an frischer Luft seinen Gästen etwas Besonderes zu bieten: Flusskrebse, die allerdings gekocht wurden. Für beide eine echte Neuheit. Aber auch die gesamte Atmosphäre eines chaotischen Volksfestes am Flussufer. Weil der Bereich, in dem wir weniger Leute zu treffen hofften, nur nach Zahlung einer Maut für den PKW zu erreichen war (so versucht die Verwaltung des Parkgeländes die Einnahmen aufzubessern), waren wir guter Hoffnung. Die wurde zerstört. Weil viele andere ebenfalls auf diese Idee gekommen waren. Überall Jubel, Trubel, Heiterkeit. Ich hatte unseren Gästen viel zu erklären, wir aßen Krebse und tranken Bier dazu, später Schaschlik mit Wodkazugabe. Für die Dolmetscherleistung durfte ich mir Lob aller Seiten spenden lassen. Müde, mit heiserer Stimme und leichter Schlagseite wurde ich gegen 20 Uhr daheim abgeliefert.

Bleiben Sie recht gesund!

Ihr

Siegfried  Newiger